Do., 24. April 2025 , 18:00 – So., 27. April 2025 , 22:00

Die Grenzen verschwimmen. Zwischen Realität und Virtualität, zwischen Technologie und menschlicher Wahrnehmung, zwischen Wissenschaft und Kunst entsteht ein Raum voller Möglichkeiten. Die Ausstellung „Liminal Fields“ lädt Besucher:innen ein, Zwischenräume zu erkunden, in denen digitale und physische Realitäten verschwimmen. Virtuelle Welten, interaktive Installationen und medienkünstlerische Werke führen aus gewohnten Räumen und Zuständen in etwas Dazwischenliegendes. Im Mittelpunkt stehen Orte, an denen fest definierte Grenzen aufgelöst werden und Transformation sowie Mehrdeutigkeit zentrale Themen sind.
Die Ausstellung präsentiert aktuelle Design- und Medienkunstprojekte von Studierenden des Studiengangs Kommunikationsdesign der HTW Berlin. Im Fokus stehen innovative Arbeiten, die digitale Technologien, interaktive Installationen und künstlerische Forschung miteinander verbinden.
Die gezeigten Projekte untersuchen die Schnittstellen zwischen Mensch und Technologie: Brain-Computer-Interfaces, räumliche Videoinstallationen, datenbasierte Kunstwerke und transmediale Experimente bilden das breite Spektrum. Zentrale Themen sind künstliche Intelligenz, erweiterte Realitäten, Datenvisualisierung und neue Erzählformen.
Von der Erforschung neuronaler Netzwerke bis zur Entwicklung immersiver Erzählräume spannt sich der thematische Bogen der Ausstellung. Der Cinecube, entwickelt unter der Leitung von Gordon Räck, revolutioniert traditionelle Filmnarrative durch mehrdimensionale Projektionen und schafft so immersive Erzählräume. Andere Projekte übersetzen komplexe wissenschaftliche Konzepte in sinnliche Erfahrungen, die zum Nachdenken anregen.
Besondere Akzente setzen die Installation „Made in Germany“, ein Alumni-Projekt von 2018, das kritisch gesellschaftliche Mechanismen hinterfragt, sowie weitere Gastprojekte aus dem Studiengang Ingenieurinformatik und dem Forschungszentrum Kultur und Informatik (FKI)
Kuratiert von den Professoren Pablo Dornhege, Andreas Ingerl und Alexander Müller-Rakow zeigt die Ausstellung Arbeiten, die wissenschaftliche Präzision mit künstlerischer Imagination verbinden. Die Exponate reichen von immersiven Multimedia-Installationen bis hin zu kritischen gesellschaftlichen Reflexionen
„Medienkunst als Labor der Transgression“ – so lässt sich das Konzept von
„Liminal Fields“ zusammenfassen: eine Erkundung jener Zwischenräume, in denen das Verhältnis von Technologie, Kunst und Gesellschaft neu verhandelt wird. Die Ausstellung lädt dazu ein, gewohnte Sichtweisen zu hinterfragen und einzutauchen in Welten zwischen Realität und Zukunft. Willkommen in den Zwischenräumen von Design und Kunst.
Daten:
Donnerstag 24. April – Eröffnung ab 18 Uhr (nur mit Ticket)
25.–27. April – Ausstellung (Öffnungszeiten 14–22 Uhr)